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Die IGS "Willy Brandt" existiert seit 1991 als eine von zwei Integrierten Gesamtschulen in Magdeburg. Sie ist der Maxime "Fördern statt Auslesen" verpflichtet. Unser Ziel ist es, Schüler aller Begabungen und sozialer Schichten optimal und individuell in ihrer fachlichen Leistungsfähigkeit und ihrer Persönlichkeitsbildung voranzubringen. Deshalb stehen Grundkompetenzen wie Team-, Kommunikations-und Problemlösefähigkeit im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Die Schüler sollen gegenseitig ihre Unterschiedlichkeit respektieren und lernen, sich sinnvoll zu ergänzen.          

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26. Januar 2016 - Podiumsdiskussion in unserer Aula

gwa_versammlung_02_20160126.jpgQuelle: Volksstimme, 28.01.2016, Magdeburger Lokalanzeiger


 Podiumsdiskussion der Gemeinwesenarbeitsgruppen in Stadtfeld

sorgt für Zoff zwischen Stadträten und Verwaltung


Bedarf für neue Grundschule bis Mai geklärt

Braucht Stadtfeld eine neue Grundschule? Für die meisten Teilnehmer der Podiumsdiskussion zu diesem Thema lautet die Antwort ganz klar: Ja. Die Verwaltung will nun in drei Monaten prüfen, ob tatsächlich ein Bedarf dafür da ist.


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Zu einer Podiumsdiskussion zum Thema einer neuen Grundschule in Stadtfeld hatten die Gemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) Stadtfeld-Ost und -West am Dienstagabend eingeladen. die Verwaltung versprach dort, in drei Monaten den tatsächlichen Bedarf im Umfeld des Westrings / Schlachthof zu überprüfen.


Von Stefan Harter


Stadtfeld-Ost l Ein Déjà-vu erlebten viele der Teilnehmer und Besucher der Diskussionsrunde, zu der die GWA-Gruppen Stadtfeld-Ost und -West am Dienstagabend eingeladen hatten. Denn im November 2011 saßen viele von ihnen an derselben Stelle, der Aula der IGS „"Willy Brandt", und wälzten dasselbe Problem, der fehlende Platz im Schulgebäude am Westring. Doch geschehen ist seitdem - nichts.


Noch immer klagen die dort untergebrachten IGS, Grundschule und Hort über die widrigen Bedingungen, unter denen dort unterrichtet und betreut wird. Für die stetig wachsenden Schülerzahlen an beiden Einrichtungen gibt es schlicht zu wenig Räume, lautet heute wie damals die Hauptkritik von Corinna Ulitzka, Leiterin der IGS, und Stefanie Gregull, Leiterin der Grundschule "„Am Westring".


Frau Ulitzka rechnete vor, dass sie in diesem Jahrgang 49 Schüler abweisen musste, im Vorjahr waren es sogar 69 IGS-Interessenten gewesen. Jeweils über die Hälfte zog es schließlich vor, eine andere Schulform zu besuchen, als an die übervolle IGS „"Regine Hildebrandt" in Nord zu gehen. Im kommenden Schuljahr müsste sie theoretisch 40 Klassen unterrichten lassen. „"Ich weiß nicht, ob ich die aufnehmen kann, vielleicht muss ich beim Hort um einen Raum betteln", sagte sie sarkastisch.


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Nach den gültigen Landesvorgaben stünden ihr 60 Räume zu. Tatsächlich sind es aber nur 47. "Und nur in 38 Räume passt auch eine ganze Klasse hinein", erklärte sie. Denn auch die Töpferei im Keller oder die Aula werden als Unterrichtsräume gezählt. „"Die IGS-Wünsche vieler Schüler werden in Zukunft nicht erfüllt werden können", blickte Ulitzka voraus.


Auch Stefanie Gregull berichtete von schwierigen Lernbedingungen: "„Wenn ich mit meiner 4. Klasse Gruppenarbeit mache, sitzt eine Gruppe in meinem Büro, eine auf der Treppe und eine im Speiseraum." Derzeit lernen im Schnitt 22 Schüler pro Klasse.


Für das kommende Schuljahr hat sie 47 Anmeldungen für die 1. Klasse, hinzu kommen eine unbekannte Zahl an Flüchtlingen sowie Schüler der flexiblen Schuleingangsphase, die das erste Jahr wiederholen. "„Es ist mit Klassen mit 28 Schülern und mehr zu rechnen", warnte sie.


55 Kinder haben zudem einen Förderbedarf, personell könnte sie die Mehrarbeit leisten, räumlich jedoch nicht. Kinder mit besonderer Begabung könnten kaum gefördert werden.

„"Eine moderne Grundschule kann nicht aus acht Räumen für acht Klassen bestehen", stellte sie fest und appellierte an Stadträte und Verwaltung: „Bildung ist der Schlüssel fürs Leben. Wir bitten um diesen Schlüssel, um ein neues Gebäude aufschließen zu können."


Die Schuldigen für den Stillstand bei der Suche nach einer Lösung hatten die anwesenden Stadträte wie Olaf Meister (Bündnis 90/Die Grünen) und Oliver Müller (Linke) schnell gefunden. "„Eine Lösung hat nicht geklappt, weil die Stadtverwaltung mauert", sagte Meister und Müller legte nach: "„Es ändert sich nichts, weil der Stadtrat nicht ernst genommen wird."


Nach jahrelangen, ergebnislosen Diskussionen besteht nun aber Hoffnung, dass es eine neue Grundschule in Stadtfeld als Lösung geben wird. Fraktionsübergreifend haben die Stadträte der Verwaltung einen entsprechenden Prüfauftrag erteilt.

 

Auf Nachfrage erklärte Magdeburgs Beigeordneter für Kultur, Schule und Sport, Matthias Puhle, bei der Podiumsdiskussion, dass er das Ergebnis "„in einem Vierteljahr" vorlegen wird. Dann würde er auch gerne wiederkommen, um es vorzustellen. Er warnte jedoch davor, dass letztendlich nur das Kultusministerium einen Neubau genehmigen kann.

 

Was angesichts der rein rechnerisch ausreichenden Schulplätze im gesamten Stadtgebiet von der Stadtverwaltung aber bezweifelt wird. Für Stadtfeld sieht sie aber selbst den Bedarf durch steigende Einschülerzahlen. In der akuell gültigen Schulentwicklungsplanung wird für das Schuljahr 2018/19 für die vier im Modellbezirk Stadtfeld liegenden Schulen von einem Überhang von 79 Kindern ausgegangen – theoretisch mehr als genug Kinder für drei 1. Klassen einer neuen Schule also.

 

Vielleicht deshalb äußerte sich Puhle auch vorsichtig zuversichtlich. "„Wenn der Bedarf langfristig, also bis zu 15 Jahre, erkennbar ist, bin ich optimistisch, dass wir hier zu einer neuen Schule kommen werden", erklärte er. CDU-Stadtrat Tobias Krull ergänzte: "„Ich hoffe, dass wir vom Reden zum Beschluss noch in diesem Jahr kommen."

 

Matthias Puhle erinnerte daran, dass es "„wahnsinnig schwierig" sei, Prognosen abzugeben und verwies auf die ungeklärte Zuweisung von Flüchtlingskindern. Diskussionsleiter Ralf Weigt, Sprecher der GWA Stadtfeld-Ost, wies ihn jedoch korrekt darauf hin, dass die Raumnot am Westring seit weit über 10 Jahren besteht und somit lange vor der aktuellen Flüchtlingssituation.

 

Heftige Kritik gab es auch an der Doppelbelegung in Hort und Grundschule sowie in den Horträumen im Keller. Diese seien "„in keiner Weise für Kinder geeignet", mahnte Corinna Ulitzka. Stefanie Gregull fragte in Richtung Verwaltung: "„Möchten Sie unter solchen Bedingungen leben und arbeiten?" Oliver Müller schloss den Reigen der Kritiker und schoss in Richtung Schulamtsleiter Jens Krüger: „"Haben Sie Ihr Büro im Keller?" Eine Antwort blieb dieser schuldig.


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Der Tag der offenen Tür

9.1.2016

 

Schüler verschiedener Grundschulen gewannen mit ihren Eltern viele Einblicke in die Abläufe unserer Schule. Neue Unterrichtsfächer standen genauso im Mittelpunkt wie die Informationen zu den späteren verschiedenen Abschlüssen.

 

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